INMOTION - JULI 2018

Die Nutzer werden zu Designern. Individualisierung ist nach wie vor ein wichtiges Thema. Die Auswahl an Ober- flächen, an Materialien, an Farben, an Kombinationen ist größer denn je. Dieser Vielfalt wurde auf der EuroCucina durch die Verwendung von Wohnzimmermöbeln wie Regalen und Vitrinen im Küchenbereich ein neuer Aspekt hinzugefügt. Ob dieser Effekt den Küchenherstel- lern bewusst ist oder nicht: Mit offenen, einsehba- ren Möbeln bekommt der Küchennutzer die Lizenz zum Gestalten des eigenen Raums. Es ist schon fast gleichgültig, ob die feinen Regalelemente aus Nussbaumholz oder aus Metall gestaltet sind – der Inhalt ist es, was das Auge des Betrachters ein- nimmt. Damit werden Accessoires die raumgestal- tenden Gegenstände. Ob man in seiner „Küche“ die Schallplattensammlung drapiert, Antiquitäten oder Trash-Artefakte – das Regal ist nicht viel mehr als sein Inhalt und über den Inhalt bestimmt der Besitzer. Bei Boffi, die einen Showroom in Brera betrieben, fanden sich diese filigranen Regale, die eine spannende Verbindung von Raumordnung und Design schufen. Und Gleiches galt für den Volumenhersteller Häcker . Die Ostwestfalen hat- ten nicht nur einen Messestand mitgebracht, der sich in puncto Design durchaus mit den italieni- schen Küchen messen konnte – sie waren auch mit ihren gehängten Regal- und Schranksystemen auf der Höhe der Zeit. Schüller Dada Accessoires gestalten den Raum und bieten Platz für Individualität. Regalsystem von Häcker Küchen. IN MOTION . DAS KUNDENMAGAZIN. Seite 22/23

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